Markt Dänemark
Einleitung
Der dänische Markt zeigt sich für den österreichischen Tourismus stabil und entwicklungsfähig. Mit rund 1,6 Mio. Nächtigungen im Jahr 2025 liegt Dänemark auf Rang 12 der internationalen Herkunftsmärkte und erreicht einen Anteil von 1,4 % an den Ausländernächtigungen. Nach einer dynamischen Erholung seit 2022 hat sich das Niveau zuletzt konsolidiert. Die Aufenthaltsdauer liegt bei rund vier Nächten.
Traditionell ist Österreich für dänische Gäste ein Winterreiseziel (2025: 60,8 % der Nächtigungen), gleichzeitig gewinnt der Sommer kontinuierlich an Bedeutung und erreicht bereits 39,2 %. Diese Entwicklung spiegelt die hohe Affinität der Zielgruppe zu Outdoor-Aktivitäten wider: Wandern, Radfahren und Naturerlebnisse zählen ebenso zu den zentralen Reisemotiven wie Erholung und Familienzeit. Ergänzend spielen Kulinarik, Qualität und Gastfreundschaft eine wichtige Rolle in der Wahrnehmung Österreichs.
Regional konzentrieren sich die Nächtigungen vor allem auf Salzburg (41 %) und Tirol (38 %), während bei den Unterkunftsarten Ferienwohnungen (34,4 %) sowie Hotels im 4- und 5-Sterne-Bereich (27,8 %) besonders gefragt sind.
Insgesamt zeigt sich ein Markt mit solider Nachfragebasis und wachsender Sommerdynamik, der sowohl im Winter als auch in der warmen Jahreszeit weiteres Entwicklungspotenzial bietet.
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Einleitung
22.03.2026
Fast jedes sechste Auto auf den dänischen Straßen ist inzwischen ein Elektroauto – das ist eine bemerkenswert hohe Quote im internationalen Vergleich.
Laut dem dänischen Automobilclub FDM (vergleichbar mit dem ÖAMTC) gibt es dafür drei zentrale Gründe:
Steuerliche Vorteile: Elektroautos werden in Dänemark stark gefördert bzw. steuerlich begünstigt, was den Kauf deutlich attraktiver macht.
Niedrige Betriebskosten: Strom ist günstiger als Treibstoff, und Elektroautos sind oft wartungsärmer.
Gut ausgebaute Ladeinfrastruktur: Es gibt viele und zuverlässige Lademöglichkeiten im ganzen Land, was die Alltagstauglichkeit erhöht.
Dänemark zeigt, wie schnell der Umstieg auf Elektromobilität funktionieren kann, wenn die politischen Rahmenbedingungen, Kostenstruktur und Infrastruktur zusammenspielen.
Top Stories vom Markt
Markt-Insights
Reisevolumen
Sehr hohe Reiselust im europäischen Vergleich; Auslandsreisen dominieren längere Urlaube, Kurztrips finden häufiger im Inland statt, 12,9 Mio. Auslandsreisen 2024.
Sowohl im Winter (43 %) als auch Sommer (51 %) Dänemark Urlaubsland Nr. 1.
Kontinuierlich hohe Nachfrage nach Winterurlauben sowie zunehmend nach Sommer- und Kurzreisen (Quellen: GlobalData 2025, ÖW Potenzialstudien).
Herkunftsregionen
Region Hovedstaden
Liegt auf Seeland, mit der wichtigsten Stadt Kopenhagen.Region Sjælland
Liegt auf Seeland, mit der wichtigsten Stadt RoskildeRegion Syddanmark
Verteilt auf Fünen und Südjütland, mit der wichtigsten Stadt Odense.Region Midtjylland
Liegt in Jütland, mit der wichtigsten Stadt AarhusRegion Nordjylland
Liegt in Jütland, mit der wichtigsten Stadt Aalborg
Buchungsverhalten nach Österreich
49 % der dänischen Gäste buchten direkt in der Unterkunft.
28 % der Unterkunftsbuchungen erfolgten via Internet-Reiseportale/Buchungsplattformen bzw. Reisebüro/-veranstalter im Internet.
10 % der Gäste aus Dänemark haben ihre Unterkunft in Österreich im Reisebüro (nicht Internet) gebucht. (Quelle: T-MONA, 2025)
Buchungsplattformen
Booking.com
Hotels
Expedia
Trivago
Momondo (für Flüge)
Die Reiseplanung beginnt oft bei diesen Plattformen, und die Dänen und Däninnen vergleichen intensiv Preis und Leistung vor der Buchung (preisbewusst + digital affin). Gebucht wird oft direkt bei der Unterkunft oder auf den Seiten der dänischen Reiseveranstalter.
Reisezeiten & Ferienstruktur
Hauptferien: Winter KW 7–8; Sommer Ende Juni–Anfang August;
Herbst KW 42 – prägt die Nachfragepeaks nach Österreich (Quelle: Danmarks Statistik 2025).
Citytrips ganzjährig, zusätzliche Peaks rund um Ostern und in der Vorweihnachtszeit (Quelle: VisitDenmark 2025).
Mitbewerberdestinationen
Österreich zählt zu den führenden Alpendestinationen für Dänen und Däninnen; im Kurzurlaubssegment konkurrieren Norwegen/Schweden durch Nähe und Preisvorteile. Ebenso Frankreich, das massiv die Reiseveranstalter unterstützt.