
Neue Studie der Österreich Werbung: Frühling und Herbst bringen kaufkräftige Gäste
Einleitung
Neue Studie der Österreich Werbung unterstreicht die zunehmende Bedeutung der Nebensaison
Im Frühling (228 Euro) und Herbst (198 Euro) höhere Tagesausgaben als im Sommer (188 Euro)
Gästeprofil: 53 Jahre, Paar oder alleinreisend, 4-Sterne-Hotel bevorzugt
Preis spielt untergeordnete Rolle
Gästebefragung T-MONA ab sofort mit Key-Insights als Basis für Maßnahmen
Die Nebensaison gewinnt für den heimischen Tourismus zunehmend an Bedeutung und ist laut einer aktuellen Auswertung der Österreich Werbung (ÖW) ein Segment mit starker Wertschöpfung. Diese und weitere Erkenntnisse liefert die neue Studie „T-MONA Nebensaisonen 2025“.
„Die Menschen denken längst nicht mehr in Saisonen, und das belegt auch die Studie. Frühling und Herbst ziehen attraktive Gästeschichten an, was die ÖW-Strategie zum Ganzjahrestourismus bestätigt. Der ganzjährige Tourismus hilft dabei, Investitionen rentabler zu machen und dauerhafte Arbeitsplätze zu schaffen“, sagt Astrid Steharnig-Staudinger, CEO der Österreich Werbung.
Älter, kaufkräftiger
Laut der Studie sind Gäste in der Nebensaison durchschnittlich 53 Jahre alt und reisen als Paar oder allein. Weil Frühling und Herbst außerhalb der Schulferien liegen, fallen Familien als Kernzielgruppe weg – deshalb der Überhang zeitlich flexibler, oft älterer Gäste.
Dieses Profil schlägt sich in den Ausgaben nieder: Pro Person und Tag geben Gäste im Frühling 228 Euro und im Herbst 198 Euro aus – mehr als im Sommer (188 Euro). Höher sind die Ausgaben nur im Winter (239 Euro). Am häufigsten nächtigen Gäste im 4-Sterne-Hotel.
Angebot geht über Preis
Natur und Landschaft zählen zu den häufigsten Gründen für die Wahl der konkreten Urlaubsdestination (40 Prozent im Frühling und 46 Prozent im Herbst). Auch Sehenswürdigkeiten und das Kulturangebot sind ein relevanter Entscheidungsfaktor (41 Prozent im Frühling und 31 Prozent im Herbst). Weniger Einfluss auf die Entscheidung hat der Preis: Nur für 7 Prozent der Befragten im Frühling bzw. 10 Prozent im Herbst ist der Preis ein Grund für die Wahl der jeweiligen Destination.
Erholung und Genuss
Bei den Aktivitäten der Gäste stehen Erholung und Genuss im Vordergrund: Der Anteil derer, die im Urlaub keinen Sport ausüben, ist im Frühling mit 38 Prozent und im Herbst mit 34 Prozent deutlich höher als im Sommer (18 Prozent) beziehungsweise Winter (14 Prozent). Wandern ist die häufigste sportliche Aktivität (38 Prozent im Frühling, 54 Prozent im Herbst), noch beliebter sind aber Spazierengehen/Flanieren (jeweils 65 Prozent) und der Besuch von Sehenswürdigkeiten (jeweils 59 Prozent). Auch regionale Kulinarik und Kaffeehausbesuche sind fixer Bestandteil des Nebensaison-Erlebnisses: Jeder zweite Gast geht auswärts essen.
Die Nebensaison bringt neue Gäste
Der Stammgästeanteil ist bei Urlaub in Österreich besonders hoch, das gilt speziell für den Winter (81 Prozent). Heißt im Umkehrschluss: Neue Gäste gewinnt Österreich vermehrt in der Nebensaison. Erstbesucher:innen machen im Frühling 13 Prozent und im Herbst 14 Prozent der Gäste aus – im Winter nur 6 Prozent.
T-MONA jetzt neu mit Key-Insights
Die Studie „T-MONA Nebensaisonen 2025“ der Österreich Werbung folgt erstmals einer neuen Logik. Um der Branche den größtmöglichen Nutzen zu bringen, liefert die Auswertung nicht bloß Fakten, sondern leitet daraus auch wertvolle Erkenntnisse als Basis für konkrete Maßnahmen ab.
Die Vollversion der Studie T-MONA Nebensaisonen 2025 ist ab sofort kostenlos im WiPool verfügbar (Registrierung erforderlich).
Der WiPool ist die zentrale Studien- und Datenplattform der Österreich Werbung für die österreichische Tourismusbranche und bietet Zugang zu den kostenlosen und kostenpflichtigen Publikationen der Österreich Werbung.
Über T-MONA
Die Gästebefragung T-MONA („Tourismus-Monitor Austria“) ist eine seit 2004 bestehende Kooperation der Österreich Werbung mit den neun Landestourismusorganisationen unter Beteiligung von österreichischen Tourismusdestinationen. Die Umsetzung erfolgt durch das Marktforschungsunternehmen MANOVA.
)
Redaktion B2B, Presse