Ansprüche deutscher Rad-/Mountainbikeurlauber:innen
Einleitung
Radfahren/Mountainbiken wird unterschiedlich intensiv im Urlaub betrieben: Jedem Dritten reicht es, ab und zu im Urlaub zu radeln, fast ebenso viele wollen entweder täglich bis zu vier Stunden oder aber sogar mehr als vier Stunden im Sattel sitzen. Die Studie geht daher folgenden Fragen nach: Wer sind die Rad-/Mountainbikeurlauber:innen bzw. die Interessenten für diese Urlaubsart? Welche besonderen Anforderungen stellen die potenziellen Gäste an einen Rad-/Mountainbikeurlaub und wie variieren diese nach Lebensphase und nach Intensität der Ausübung?
Einige Ergebnisse:
18% der Deutschen sind während ihres Urlaubs in den letzten drei Jahren sehr häufig/häufig Rad oder Mountainbike gefahren. Aber nur 3% haben diese Reisen auch als Rad-/Mountainbikeurlaub bezeichnet.
Radfahren wird von allen Altersgruppen gleich intensiv betrieben - die Intensität nimmt mit zunehmendem Alter also nicht ab.
Die Rad-/Mountabinikeurlauber:innen sind im Schnitt 45 Jahre alt, darunter überdurchschnittlich viele Männer und Personen, die ohne Kinder im Haushalt leben.
Die Gelegenheitsradfahrer/-mountainbiker:innen (= fahren im Urlaub Fahrrad oder Mountainbike, machen aber keinen Rad-/Mountainbikeurlaub) sind hingegen häufiger Familien. Das Geschlechterverhältnis fällt bei dieser Gruppe ausgeglichen aus.
Österreich ist sowohl bei den Rad-/Mountainbikeurlauber:innen als auch bei den Gelegenheitsradler:innen überdurchschnittlich beliebt.
Beim Rad-/Mountainbikeurlaub sind vor allem eine attraktive Landschaft, gepflegte/gut beschilderte Routen, Einkehrmöglichkeiten, Kartenmaterial und Unterkünfte für eine Nacht wichtig.
Die Studie basiert auf den Daten der Deutschen Reiseanalyse 2016. Eine Kurzinfo der Studie steht der österreichischen Tourismusbranche kostenfrei zur Verfügung. WiPool-Nutzer:innen können die Gesamtstudie downloaden.
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Ansprechpartnerin für Länderstudien, Deutsche Reiseanalyse und Morphologie