Winterpotenziale 2024/25
Einleitung
Die Österreich Werbung hat gemeinsam mit dem NIT (Institut für Tourismus- und Bäderforschung) die Reisepläne für den Winter 2024/25 in zehn europäischen Märkten untersucht: Österreich, Deutschland, Schweiz, Niederlande, Dänemark, Italien, Großbritannien, Tschechien, Ungarn und Rumänien.
Die Stimmung in den untersuchten Märkten ist gut: Zeit, Lust und Geld für einen Winterurlaub sowie die persönliche wirtschaftliche Einschätzung haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, die wahrgenommene Inflationsbelastung ist gesunken und auch die Sparabsichten gehen zurück. Wenn gespart wird, dann am ehesten bei Nebenausgaben - nicht jedoch bei zentralen Entscheidungskriterien wie Unterkunft oder Reiseziel.
Anfang September hatten insgesamt 17 Mio. Personen konkrete Reisepläne für Österreich. Im Winter 2023/24 wurden 16,3 Mio. Ankünfte aus diesen zehn Ländern in Österreich verzeichnet. Sollten die Reisenden an ihren Plänen festhalten, könnte Österreich somit auch im Winter 2024/25 mit steigenden Ankünften rechnen. In neun von zehn Märkten liegt Österreich damit erneut auf Platz 1 oder 2 der geplanten Winterschneeziele. Allerdings zeigen die Detailzahlen, dass das Potenzial für Österreich etwas volatiler wird und sich die Wettbewerbssituation verschärft.
Wintersporturlaub: Der Vergleich der letzten drei Winterbefragungen weist auf ein leicht steigendes Interesse an Wintersportarten (Skifahren, Snowboarden, Langlaufen, Tourenski) hin. Gleichzeitig reisen viele Begleitpersonen mit, die wenig oder gar nicht Ski fahren und verstärkt Angebote abseits der Piste nachfragen. Ergänzende Angebotsbausteine gewinnen daher nicht nur vor dem Hintergrund des Klimawandels zunehmend an Bedeutung.
Die Studie wurde von 26.8. bis 11.9.2024 online unter Personen von 18 bis 75 Jahren durchgeführt. Eine Kurzinfo steht der österreichischen Tourismusbranche kostenfrei zur Verfügung. WiPool-Abonnenten können die Gesamtstudie herunterladen.
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Ansprechpartnerin für Länderstudien, Deutsche Reiseanalyse und Morphologie