Rad-Urlaub in Österreich im Sommer 2025
Einleitung
In dieser ausführlichen T-MONA Studie gehen wir auf das Gästeverhalten und die Gästeeinstellung von Rad-Urlauber:innen ein. Wie unterscheiden sich Genuss-Radfahrer:innen, E-Biker:innen Mountainbiker:innen und Rennradfahrer:innen in ihrem Sommerurlaub in Österreich vom typischen Sommergast?
Beispielerkenntnisse:
Gästeprofil: 80-90% der Rad-Urlauber:innen stammen aus Deutschland oder Österreich, die Niederlande liegen weit abgeschlagen an dritter Stelle mit 3-5%. Gäste mit Mountainbike oder Rennrad sind etwas jünger als der durchschnittliche Sommergast, Genuss-Radfahrer:innen und E-Biker:innen sind mit 56 Jahren im Schnitt um rund 4 Jahre älter. Knapp zwei Drittel der E-Biker:innen sind 55+ Jahre alt. Gäste mit E-Bike und Mountainbike sind besonders kaufkräftig, 56% der E-Biker:innen und 62% der Mountainbiker:innen verfügen über ein Haushalts-Netto-Einkommen von mehr als 4.000 € (vs. 51% beim durchschnittlichen Sommergast).
Reisebegleitung: Alle Rad-Urlauber-Gruppen sind überwiegend als Paar in Österreich unterwegs, ganz vorne liegen hier die E-Biker:innen mit 58%.
Stammgäste: 8 von 10 sind Stammgäste, vs. 65% beim durchschnittlichen Sommergast, wobei hier die große Zahl an österreichischen und deutschen Gästen Einfluss hat.
Destinationswahl: Die Natur und Landschaft in der Region sind neben den Sportmöglichkeiten das wichtigste Entscheidungskriterium für die Wahl der Destination. Auch das Angebot an Radwegen bzw. Mountainbikestrecken ist für die Destinationswahl ausschlaggebend.
Unterkunft: Genuss-Radfahrer:innen, E-Biker:innen und Mountainbiker:innen bleiben länger als der durchschnittliche Sommergast, Rennradfahrer:innen etwas kürzer. Bei Radfahrer:innen sind 4-Sterne-Hotels die wichtigste Unterkunftsart, ebenso wie beim durchschnittlichen Sommergast. Rad-Urlauber:innen nächtigen zudem häufiger am Campingplatz, dieser macht je nach Rad-Art 11%-17% der Nächtigungen aus, vs. 6% beim durchschnittlichen Sommergast.
Ausgaben: Die höchsten täglichen Ausgaben haben Gäste mit Rennrad (219€), am niedrigsten und unter dem Schnitt des Sommergastes sind die Ausgaben bei E-Biker:innen (182€) und Mountainbiker:innen (184€). Die Ausgaben der Genuss-Radfahrer:innenr sind im Vergleich zum Sommergast leicht unterdurchschnittlich (188€).
