Digitaler Kompass
Unser Lexikon für die Zukunft
Einleitung
In einer Welt, die sich durch technologische Innovationen ständig neu erfindet, begegnen wir täglich einer Flut neuer Fachbegriffe und Konzepte. Unser digitaler Kompass dient als Wegweiser durch diesen Begriffsdschungel und bietet klare und verständliche Definitionen für die wichtigsten Komponenten unserer digitalen Gegenwart und Zukunft. Hier ist das Wissen zu finden, um kompetent und selbstbewusst in der digitalen Welt zu navigieren.
Und wie die Technologie selbst wird auch unser Lexikon kontinuierlich wachsen und sich weiterentwickeln ;)
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Weitere detaillierte Informationen erhalten Sie z.B. bei der Innovation Map der WKO.
Unser Lexikon für die Zukunft
Digitaler Kompass
Begriffe von A bis Z entdecken
Verordnung über künstliche Intelligenz, EU
Der AI Act ist ein von der Europäischen Union verabschiedetes Gesetz, das den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) reguliert. Ziel ist es, klare Regeln für den sicheren und ethischen Einsatz von KI-Technologien zu schaffen. Der AI Act klassifiziert KI-Systeme nach ihrem Risikolevel – von minimalem Risiko (z. B. Spam-Filter) bis hin zu verbotenem Risiko (z. B. Social Scoring wie in China).
Artificial Intelligence Mission Austria
AIM AT 2030 ist die nationale KI-Strategie der österreichischen Bundesregierung und das Ergebnis eines breit angelegten Stakeholder- prozesses mit über 160 Expert:innen aus verschiedenen Fachrichtungen. Die Strategie setzt auf eine agile, interdisziplinäre und partizipative Umsetzung, die laufend weiterentwickelt wird. Sie definiert Leitlinien für den verantwortungsvollen, gemeinwohlorientierten und wettbewerbs- fördernden Einsatz von KI in Österreich.
Grundlage intelligenter Systeme
Ein Algorithmus ist eine systematische Abfolge von Anweisungen zur Lösung eines Problems oder zur Verarbeitung von Daten. In der Informatik werden Algorithmen verwendet, um Berechnungen durchzuführen, Daten zu analysieren oder Prozesse zu automatisieren. Lernalgorithmen hingegen sind speziell darauf ausgelegt, aus Daten Muster zu erkennen und sich selbstständig zu verbessern.
Erweiterte Realität
Augmented Reality (AR) bezeichnet eine Technologie, die digitale Inhalte wie Texte, Bilder, Videos oder interaktive Elemente in Echtzeit in die reale Umgebung einblendet. Diese Erweiterung der physischen Welt erfolgt durch Geräte wie Smartphones, Tablets oder spezielle AR-Brillen.
Technologien für selbstständige Abläufe
Autonome Systeme sind intelligente Maschinen oder Softwarelösungen, die ohne menschliches Eingreifen Aufgaben ausführen und eigenständige Entscheidungen treffen können. Sie nutzen fortschrittliche Sensorik, künstliche Intelligenz (KI) und Algorithmen, um ihre Umgebung zu analysieren und situativ zu reagieren.
Die Zukunft der Mobilität ohne Fahrer:in
Autonomes Fahren beschreibt die Fähigkeit von Fahrzeugen, ohne menschliches Eingreifen zu navigieren und Entscheidungen im Straßenverkehr zu treffen. Diese Technologie basiert auf Sensoren, künstlicher Intelligenz (KI) und vernetzten Systemen, die das Fahrzeug in Echtzeit mit Informationen über seine Umgebung versorgen. Abhängig vom Automatisierungsgrad unterscheidet man zwischen teil- und vollautonomen Fahrzeugen.
Datenmengen als Schlüssel zur digitalen Transformation
Big Data bezeichnet die Erfassung, Verarbeitung und Analyse sehr großer und heterogener Datensätze, die mit herkömmlichen Methoden nicht mehr effizient bewältigt werden können. Diese Daten stammen aus vielfältigen Quellen wie Smartphones, Sensoren oder sozialen Medien. Sie liefern wertvolle Erkenntnisse, beispielsweise zur Optimierung von Geschäftsprozessen, zur Analyse von Kund:innenverhalten oder zur Vorhersage von Verkehrsmustern. Eine zentrale Herausforderung ist die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Dezentrale und manipulationssichere Datenverwaltung
Blockchain ist eine dezentrale, manipulationssichere Technologie zur Speicherung und Verifizierung von Transaktionsdaten. Sie besteht aus einer Kette von Datenblöcken, die durch kryptographische Verfahren miteinander verknüpft und durch ein verteiltes Netzwerk verifiziert werden. Dieses Prinzip gewährleistet eine transparente, fälschungssichere und nachvollziehbare Dokumentation von Transaktionen.
Digitale Assistenten für Kund:inneninteraktion
Ein Chatbot ist ein Computerprogramm, das mit Nutzer:innen über Text oder Sprache interagiert. Chatbots können regelbasiert sein und einfache vorprogrammierte Antworten liefern oder mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) aus Interaktionen lernen und flexibel auf Anfragen reagieren. Sie werden vor allem im Kund:innenservice, im Marketing und in digitalen Assistenzsystemen eingesetzt, um Anfragen rund um die Uhr automatisiert zu beantworten und Prozesse zu optimieren.
Flexible IT-Ressourcen aus der Cloud
Cloud Computing bezeichnet den On-Demand Zugriff auf IT-Ressourcen über das Internet, ohne eigene Server betreiben zu müssen. Stattdessen werden Cloud-Dienste genutzt, die Rechenleistung, Speicher oder Software bereitstellen – etwa Google Drive oder Microsoft SharePoint, die remote arbeiten ermöglichen.
Schutz vor digitalen Bedrohungen
Cybersecurity umfasst alle Maßnahmen zum Schutz von Daten, Systemen und Netzwerken vor Cyberangriffen, Betrug und Schadsoftware. Dazu gehören Technologien wie Verschlüsselung, Firewalls, Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und künstliche Intelligenz (KI) zur Erkennung von Bedrohungen. Gängige Angriffe wie Phishing, Ransomware und Datendiebstahl können finanzielle Schäden verursachen, persönliche Informationen gefährden und ganze Unternehmen lahmlegen.
Datenanalyse zur Mustererkennung und Entscheidungsfindung
Blockchain ist eine dezentrale, manipulationssichere Technologie zur Speicherung und Verifizierung von Transaktionsdaten. Sie besteht aus einer Kette von Datenblöcken, die durch kryptographische Verfahren miteinander verknüpft und durch ein verteiltes Netzwerk verifiziert werden.
Mit Data Excellence zur datengetriebenen Organisationskultur
Data Excellence beschreibt die ganzheitliche Qualität und Reife im Umgang mit Daten – von der Erhebung über die Strukturierung bis zur strategischen Nutzung. Es geht nicht nur um Technik oder Datenmanagement, sondern um eine datengetriebene Organisationskultur, in der Daten als wertvolle Ressource verstanden, gepflegt und verantwortungsvoll eingesetzt werden.
Strukturierte Datenverwaltung für Sicherheit und Qualität
Data Governance bezeichnet den strukturierten und verantwortungsvollen Umgang mit Daten in einer Organisation. Sie legt fest, wer für welche Daten verantwortlich ist, wie Daten erfasst, gepflegt, geteilt und genutzt werden – und unter welchen rechtlichen, organisatorischen und ethischen Bedingungen. Ziel ist es, Daten als verlässliche Grundlage für Entscheidungen und Innovationen zu etablieren.
Zentrale Drehscheibe für Daten
Der Begriff Datahub wird in der digitalen Welt auf unterschiedliche Weise verwendet – gemeinsam ist jedoch immer die Idee einer zentralen Drehscheibe für Daten und Wissen. Ein Datahub verbindet Systeme, Akteure und Informationen – sei es technisch, organisatorisch oder strategisch.
In der technischen Definition ist ein Datahub eine Plattform, die Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführt, harmonisiert, anreichert und wieder verteilt.
Datenraum / Data Space
Ein Datenraum – auch Data Space genannt – ist eine sichere, vernetzte Infrastruktur zum Austausch und zur gemeinsamen Nutzung von Daten zwischen verschiedenen Organisationen. Im Gegensatz zu klassischen Datenbanken geht es hier nicht um die zentrale Speicherung von Daten, sondern um die kontrollierte, vertrauenswürdige Vernetzung dezentraler Datenquellen. Jede teilnehmende Organisation behält die Hoheit über ihre Daten und entscheidet selbst, mit wem sie welche Informationen teilt.
Data Stewards im Tourismus
Data Stewards sind Personen, die in Organisationen für die Qualität, Struktur und verantwortungsvolle Nutzung von Daten zuständig sind. Sie sichern, dass Daten korrekt, aktuell und sinnvoll nutzbar sind – und im Einklang mit rechtlichen und ethischen Vorgaben verarbeitet werden. Ziel ist ein bewusster und gemeinsamer Umgang mit Daten als strategische Ressource.
Realistische Medienmanipulation durch KI
Deepfakes sind mittels künstlicher Intelligenz (KI) erzeugte oder manipulierte Medieninhalte, die täuschend echt wirken. Dabei werden Bilder, Videos oder Audiodateien mithilfe von Deep Learning-Algorithmen verändert oder neu generiert, um Personen etwas sagen oder tun zu lassen, was sie nie tatsächlich gesagt oder getan haben. Diese Technologie wird sowohl für kreative als auch für manipulative Zwecke eingesetzt – von der Filmindustrie bis hin zu gezielten Desinformationskampagnen.
Maschinelles Lernen auf einem neuen Niveau
Deep Learning ist ein Teilbereich des maschinellen Lernens (Machine Learning) und nutzt künstliche neuronale Netze, um komplexe Muster und Zusammenhänge in großen Datenmengen zu erkennen. Durch den Einsatz mehrschichtiger Netzwerke kann Deep Learning hochkomplexe Aufgaben bewältigen, wie Bilderkennung, Sprachverarbeitung oder automatisierte Entscheidungsfindung.
Schutz personenbezogener Daten in der digitalen Welt
Die DSGVO ist die europäische Verordnung zum Schutz personenbezogener Daten. Sie legt fest, wie Unternehmen und Organisationen Daten sammeln, speichern und verarbeiten dürfen. Ziel ist es, die Privatsphäre der Nutzer:innen zu schützen und ihnen mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben.
KI-gestützte Helfer für Kommunikation und Automatisierung
Digitale Assistenten sind KI-gestützte Softwareanwendungen, die Nutzer:innen durch Sprach- oder Texteingaben helfen, Informationen abzurufen, Aufgaben zu automatisieren oder Geräte zu steuern. Sie nutzen Technologien wie Natural Language Processing (NLP) und Machine Learning (ML), um Konversationen natürlicher zu gestalten und sich an individuelle Bedürfnisse anzupassen.
Gesetz zur Förderung der digitalen Transformation
Der Digital Austria Act (DAA) schafft einen rechtlichen Rahmen für die Digitalisierung in Österreich. Er umfasst Maßnahmen zur Modernisierung der Verwaltung, den Ausbau digitaler Infrastruktur und die Förderung neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Cybersicherheit und digitale Identitäten. Ziel ist es, Österreich als digitalen Innovationsstandort zu stärken.
Verantwortungsvoller Umgang mit Technologie und Daten
Digital Ethics bezeichnet die ethischen Grundsätze und Werte, die den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien und Daten leiten. Dazu gehören Themen wie Datenschutz, Transparenz, Fairness und der Schutz vor Manipulation oder Diskriminierung durch Algorithmen. Ziel der Digital Ethics ist es, technologische Innovationen so zu gestalten, dass sie Menschen und Gesellschaften nicht schaden, sondern einen positiven Beitrag leisten.
Von analog zu digital: Der Wandel von Prozessen und Services
Digitale Transformation bezeichnet den tiefgreifenden Wandel von Unternehmen, Prozessen und Geschäftsmodellen durch den Einsatz digitaler Technologien. Sie umfasst die Integration neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Big Data, Cloud Computing und Automatisierung, um effizientere Abläufe, neue Wertschöpfungsmodelle und eine bessere Kund:innenerfahrung zu ermöglichen.
Technologische Transformation im Kulturbereich
Die Digitalisierung verändert die kulturelle Landschaft nachhaltig. Museen, Theater und Galerien setzen zunehmend auf digitale Technologien, um innovative Kulturangebote zu schaffen und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Virtuelle Rundgänge, Augmented Reality in Ausstellungen und KI-gestützte Kunst eröffnen neue Formen der kulturellen Teilhabe, bauen Barrieren ab und sichern gleichzeitig die langfristige Bewahrung kultureller Werke.
Virtuelle Spiegelbilder
Ein Digital Twin ist ein detailgetreues virtuelles Abbild eines physischen Objekts, Systems oder Prozesses. In weiterer Folge können kontinuierlich Echtzeitdaten von Sensoren und anderen Quellen erfasst und in das digitales Modell übertragen werden. Der Digital Twin ermöglicht umfangreiche Simulationen, Analysen und Prognosen.
Real-Time Processing
Echtzeit bezeichnet die unmittelbare Verarbeitung und Analyse von Daten ohne nennenswerte Verzögerung. In der Informations- und Automatisierungstechnik bedeutet dies, dass Systeme Informationen sofort verarbeiten und darauf reagieren können - zum Beispiel bei Live-Datenanalysen, Streaming-Diensten oder autonome Fahrzeugen.
Künstliche Intelligenz in Echtzeit ohne Cloud
Edge AI bezeichnet die Verarbeitung künstlicher Intelligenz (KI) direkt auf Endgeräten (edge devices) oder dezentralen Netzwerkknoten, anstatt die Daten zur Analyse in eine Cloud oder ein zentrales Rechenzentrum zu senden. Diese Technologie ermöglicht schnellere Reaktionszeiten (geringere Latenz), funktioniert mit oder ohne Internetverbindung und erhöht die Datensicherheit
Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Algorithmen
Erklärbare Künstliche Intelligenz (Explainable AI, XAI) beschreibt Methoden und Techniken, um Entscheidungen und Funktionsweisen von KI-Systemen für Menschen verständlich zu machen. Ziel ist es, Vertrauen in automatisierte Prozesse zu schaffen, indem nachvollziehbar wird, warum eine KI eine bestimmte Entscheidung trifft.
Erweiterte Realität für interaktive Erlebnisse
Extended Reality (XR) umfasst Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR). MR ermöglicht eine dynamische Interaktion zwischen realen und virtuellen Objekten. Das bedeutet, dass digitale Inhalte nicht nur sichtbar sind, sondern sich der Umgebung anpassen, mit physischen Objekten interagieren und durch Bewegungen oder Gesten gesteuert werden können.
Künstliche Intelligenz als kreativer Partner
Generative Künstliche Intelligenz (GenAI) bezeichnet KI-Modelle, die selbstständig neue Inhalte wie Texte, Bilder, Videos oder Musik generieren können. Sie basiert auf Deep Learning und neuronalen Netzen, die aus großen Datenmengen Muster erkennen und daraus kreative Ergebnisse ableiten.
Flexibles Arbeiten
Die Gig Economy bezeichnet eine Arbeitswelt, in der kurzfristige, projektbasierte Tätigkeiten („Gigs“) anstelle von Festanstellungen dominieren. Statt in traditionellen Beschäftigungsverhältnissen zu arbeiten, sind viele Arbeitnehmer:innen als Freelancer, Selbstständige oder auf Abruf für verschiedene Unternehmen tätig.
Erweiterung menschlicher Fähigkeiten durch Technologie
Blockchain ist eine dezentrale, manipulationssichere Technologie zur Speicherung und Verifizierung von Transaktionsdaten. Sie besteht aus einer Kette von Datenblöcken, die durch kryptographische Verfahren miteinander verknüpft und durch ein verteiltes Netzwerk verifiziert werden.
Automatisierte Prozesse durch smarte Vernetzung
Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) bezeichnet die digitale Vernetzung physischer Geräte, die über das Internet miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Dadurch können Prozesse automatisiert, optimiert und aus der Ferne überwacht werden. Vernetzte Sensoren, Maschinen oder Alltagsgegenstände sammeln und analysieren Daten in Echtzeit, um intelligente Entscheidungen zu treffen.
KI als Unterstützung für bessere Entscheidungen
KI-Empowerment bezeichnet den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um Menschen bei Entscheidungen, Prozessen und kreativen Aufgaben zu unterstützen. Statt den Menschen zu ersetzen, dient KI als Werkzeug zur Erweiterung der Fähigkeiten, indem sie große Datenmengen analysiert, Muster erkennt und Empfehlungen gibt.
Prüfsiegel für vertrauenswürdige KI
Eine KI-Zertifizierung dient als Qualitäts- und Sicherheitsnachweis. Sie bestätigt, dass eine KI-Anwendung bestimmten ethischen, rechtlichen und technischen Standards entspricht. Zertifizierungen können sich auf Transparenz, Datenschutz, Fairness, Sicherheit und Nachhaltigkeit beziehen.
Intelligente Technologien mit Lernfähigkeit
Kognitive Systeme sind technische Systeme, die menschenähnliche kognitive Fähigkeiten nachahmen können. Sie sind in der Lage, Informationen aus ihrer Umwelt wahrzunehmen, zu verstehen, daraus Schlüsse zu ziehen und kontinuierlich dazuzulernen. Mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) analysieren sie große Datenmengen, erkennen Muster und entwickeln selbstständig Lösungen für komplexe Aufgaben.
Intelligente Systeme
Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet die Fähigkeit von Computern, Aufgaben zu übernehmen, die normalerweise menschliches Denken erfordern. Dazu gehören Mustererkennung, Sprachverarbeitung, Bilderkennung oder Entscheidungsfindung.
Technologie im Kampf gegen die Erderwärmung
Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine immer wichtigere Rolle im Klimaschutz. Sie hilft, große Datenmengen zu analysieren, Emissionen zu reduzieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Durch maschinelles Lernen und automatisierte Systeme kann KI Umweltveränderungen besser vorhersagen, Ressourcen effizienter nutzen und neue Wege zur CO₂-Reduktion aufzeigen.
Sprach-KI mit enormem Wissen
Ein Large Language Model (LLM) ist ein fortschrittliches KI-Modell, das mit großen Mengen von Textdaten trainiert wurde, um menschliche Sprache zu verstehen und zu erzeugen. Es basiert auf Deep Learning und neuronalen Netzen und kann Texte schreiben, Fragen beantworten, Zusammenfassungen erstellen und komplexe linguistische Aufgaben lösen. Bekannte LLMs sind ChatGPT von OpenAI, Gemini oder Claude.
KI-gestützte Mustererkennung und Automatisierung
Machine Learning ist ein Teilbereich der Künstlichen Intelligenz (KI), der es Computern ermöglicht, aus Daten zu lernen und Muster zu erkennen, ohne explizit programmiert zu werden. Durch Algorithmen analysieren Maschinen große Datensätze, um Vorhersagen zu treffen oder Entscheidungen zu automatisieren. Die Technologie verbessert sich mit der Zeit, indem sie aus neuen Daten immer präzisere Ergebnisse liefert.
Digitale Parallelwelt für virtuelle Erlebnisse
Das Metaverse ist eine virtuelle, interaktive Welt, die durch Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) geschaffen wird. Nutzer:innen können sich dort als Avatare bewegen, kommunizieren und digitale Güter erwerben. Das Konzept geht über einzelne VR-Anwendungen hinaus und strebt eine vernetzte, persistente digitale Umgebung an.
Verknüpfung verschiedener Datentypen
Multimodale künstliche Intelligenz (KI) kombiniert verschiedene Datenquellen wie Text, Bilder, Audio und Video, um eine umfassendere Analyse und bessere Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Diese Technologie wird häufig in der Sprachverarbeitung, der Bilderkennung oder in automatisierten Assistenzsystemen eingesetzt.
Weiterführende Informationen zu Multimodal KI
Multimodale KI ist im Kommen: Zentrale Überlegungen für die nächste Welle der Datenintelligenz
Sprachverarbeitung für intelligente Systeme
Natural Language Processing (NLP) ist ein Teilbereich der Künstlichen Intelligenz (KI), der es Computern ermöglicht, menschliche Sprache zu verstehen, zu interpretieren und zu generieren. NLP kombiniert Methoden der Linguistik, des maschinellen Lernens und der Statistik, um Texte oder gesprochene Sprache zu analysieren.
Open Data in Tourism
Offene Daten („Open Data“) sind öffentlich zugängliche, maschinenlesbare Informationen, die unter klaren Lizenzbedingungen frei genutzt, geteilt und weiterverarbeitet werden dürfen. Im Tourismus umfasst das etwa Daten zu Unterkünften, Gastronomie, Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen oder Mobilität.
Innovationsprozesse durch externe Impulse beschleunigen
Open Innovation beschreibt einen offenen Ansatz der Innovationsentwicklung, bei dem Unternehmen bewusst externe Ideen, Technologien und Expert:innen einbinden. Dies geschieht durch Kooperationen mit Universitäten, Start-ups, Kund:innen oder anderen Unternehmen.
Vorausschauende Wartung durch Datenanalyse
Predictive Maintenance (PM) ist eine Methode der vorausschauenden Instandhaltung, bei der mit Hilfe von Sensoren, künstlicher Intelligenz (KI) und Datenanalysen der Zustand von Maschinen oder technischen Anlagen kontinuierlich überwacht wird. Durch das frühzeitige Erkennen von Verschleißerscheinungen oder möglichen Ausfällen können Wartungen gezielt und effizient durchgeführt werden.
KI trifft Quantencomputing für revolutionäre Datenanalyse
Quantum Machine Learning (QML) kombiniert Methoden des maschinellen Lernens mit der Rechenleistung von Quantencomputern. Während klassische Computer komplexe Berechnungen sequentiell ausführen und mit klassischen Bits (0, 1) arbeiten, nutzen Quantencomputer Qubits, die durch Überlagerung und Verschränkung riesige Datenmengen parallel verarbeiten können.
Revolutionäre Rechenleistung durch Quantenmechanik
Quantencomputer sind neuartige Rechensysteme, die auf den Prinzipien der Quantenmechanik beruhen. Im Gegensatz zu klassischen Computern, die Informationen in Bits (0 oder 1) speichern, arbeiten Quantencomputer mit Qubits, die durch Überlagerung (Superposition) und Verschränkung (Entanglement) mehrere Zustände gleichzeitig annehmen können.
Testumgebung für neue Technologien unter realen Bedingungen
Eine Regulatory Sandbox ist ein rechtlich geschützter Testrahmen, in dem Unternehmen innovative Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle unter realen Marktbedingungen erproben können – jedoch mit vorübergehend gelockerten regulatorischen Anforderungen.
Flexibles Arbeiten unabhängig vom Standort
Remote Work bezeichnet eine Arbeitsform, bei der Tätigkeiten ortsunabhängig, meist mit Hilfe digitaler Technologien, ausgeführt werden. Dies kann von zu Hause (Homeoffice), von Co-Working Spaces oder von unterwegs aus geschehen. Unternehmen setzen zunehmend auf Remote Work, um Fachkräfte weltweit zu gewinnen und das Work-Life-Blending zu unterstützen.
Anpassungsfähigkeit und Krisenbewältigung
Resilienz beschreibt die Fähigkeit von Unternehmen, Destinationen und ganzen Wirtschaftszweigen, sich an Krisen, Veränderungen und Herausforderungen anzupassen, ohne langfristig Schaden zu nehmen. Dazu gehören Krisenbewältigungsstrategien, flexible Geschäftsmodelle und eine nachhaltige Planung.
Grenzen, Risiken und Herausforderungen im Tourismus
Blockchain ist eine dezentrale, manipulationssichere Technologie zur Speicherung und Verifizierung von Transaktionsdaten. Sie besteht aus einer Kette von Datenblöcken, die durch kryptographische Verfahren miteinander verknüpft und durch ein verteiltes Netzwerk verifiziert werden.
Artificial Narrow vs. Artificial General Intelligence
Schwache KI (auch Narrow AI) bezeichnet Systeme, die spezifische Aufgaben wie Sprachverarbeitung oder Bilderkennung lösen. Sie sind leistungsfähig, aber auf vordefinierte Anwendungsbereiche beschränkt. Starke KI (Artificial General Intelligence, AGI) hingegen beschreibt eine hypothetische Form von KI, die selbstständig lernen, denken und Probleme lösen kann - vergleichbar mit menschlicher Intelligenz.
Technologiegestützte Stadtentwicklung
Smart Cities sind Städte, die digitale Technologien und Daten nutzen, um Infrastruktur, Mobilität, Umweltmanagement und öffentliche Dienstleistungen effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Dazu gehören vernetzte Verkehrssysteme, intelligente Energieversorgung, digitale Bürger:innendienste und datengestützte Entscheidungsprozesse.
Zusammenwirken von Technologie und menschlicher Arbeit
Die technosoziale Arbeitswelt beschreibt die zunehmende Verschränkung von digitalen Technologien und menschlicher Arbeitskraft. Automatisierung, künstliche Intelligenz und intelligente Assistenzsysteme verändern Berufsbilder, Arbeitsprozesse und Unternehmenskulturen.
Flexible Arbeitsmodelle in Zeiten des Wandels
Transition Work beschreibt den stetigen Wandel der Arbeitswelt durch technologische Innovationen, Automatisierung und gesellschaftliche Veränderungen. Arbeitsprozesse und Berufsbilder passen sich neuen Anforderungen an, während Unternehmen flexible Modelle wie hybride Arbeit, projektbasiertes Arbeiten oder KI-gestützte Assistenzsysteme einsetzen.
Prüfung von KI auf menschenähnliches Verhalten
Der Turing-Test wurde 1950 von dem britischen Mathematiker Alan Turing entwickelt, um festzustellen, ob eine Maschine intelligentes Verhalten zeigt, das von dem eines Menschen nicht zu unterscheiden ist. Dabei interagiert ein:e Prüfer:in über eine textbasierte Schnittstelle mit einer KI und einer menschlichen Person.
Immersive, computergenerierte Welten erleben
Virtual Reality (VR) ist eine Technologie, die Nutzer:innen durch spezielle VR-Brillen in vollständig computergenerierte, interaktive Umgebungen eintauchen lässt. Im Gegensatz zu Augmented Reality (AR) ersetzt VR die reale Welt vollständig durch eine digitale Simulation.
Arbeit und Freizeit verschmelzen zunehmend
Work-Life-Blending beschreibt die zunehmende Verschmelzung von Berufs- und Privatleben, insbesondere durch technologische Möglichkeiten wie Telearbeit, mobile Kommunikation und flexible Arbeitszeiten. Im Gegensatz zur Work-Life-Balance, bei der es klare Trennlinien gibt, ermöglicht Work-Life-Blending eine dynamische Gestaltung von Arbeit und Freizeit.
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