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Markt Polen

Polen zählt zu den Wachstumstreibern des Österreich-Tourismus.

Der polnische Tourismusmarkt zählt zu den stärksten Wachstumstreibern für das
Urlaubsland Österreich: 2025 reisten so viele Gäste aus Polen wie noch nie – über 2,8 Millionen Nächtigungen markieren ein historisches Rekordergebnis.

Polen ist aktuell der siebtstärkste Herkunftsmarkt insgesamt, im Winter auf Rang 6. Saisonal liegt der Markt bei ca. 60 % Winter / 40 % Sommer, mit klarer Bewegung Richtung 50/50.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Polen stimmen weiterhin positiv: steigende Reallöhne, ein gestärktes Konsumentenvertrauen und eine moderate Inflationsentwicklung unterstützen die Reiselust.

Auch die Nachfrage nach Wintersporturlaub bleibt hoch – insbesondere Österreichs Position als Skidestination Nummer eins ist ein starker Anker. Die ersten Monate des Jahres 2026 zeigen bereits eine positive Entwicklung, die sich voraussichtlich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen wird.

Head of Market
Robert GröblacherChief Head of Markets and Head of Market Polen
Aktuelles

16.03.2026

Die Nachfrage aus Polen entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch: In der laufenden Wintersaison 2025/26 (Nov–Feb) verzeichnete Österreich ein Nächtigungsplus von +12,2 % aus Polen und zählt damit zu den wachstumsstärksten Herkunftsmärkten.

Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben positiv: Fitch hat die BIP-Wachstumsprognose für Polen für 2026 von 3,2 % auf 3,6 % angehoben, was zusätzliche Impulse für die Reisebereitschaft erwarten lässt.

Top Stories vom Markt

Spannende Projekte, Trends und Entwicklungen im Markt

Markt-Insights

Das Wichtigste zum Markt Polen

Reisevolumen

  • Im Jahr 2024 18.67 Millionen Auslandsreisen; 56 % davon sind Leisure Trips (Quelle: GlobalData)

  • 84,1 % der Pol:innen verreisen mindestens einmal jährlich, 30 % davon zweimal pro Jahr (Quelle: EuroPodróże 2025)

  • Rund 48,1 % bleiben im Inland, 45,4 % reisen innerhalb Europas und 6,5 % außerhalb Europas (Quelle: EuroPodróże 2025)

  • Männer reisen häufiger im Inland, Frauen stärker nach Europa (Quelle: Euro Podróże 2025)

Herkunftsregionen

Relevanteste Regionen für Österreich: in und um Warschau, Krakau und Kattowitz

Buchungsverhalten nach Österreich

  • 41 % der Unterkunftsbuchungen erfolgen via Internet-Reiseportale/ Buchungsplattformen bzw. Reisebüro/-veranstalter im Internet.

  • 33 % der polnischen Gäste buchen direkt in der Unterkunft

  • 4 % der Gäste aus Polen haben ihre Unterkunft in Österreich im Reisebüro (nicht Internet) gebucht. (Quelle: T-MONA, 2025)

Buchungsplattformen

booking.com

esky.pl

Reisezeiten & Ferienstruktur

  • Hauptsaison bleibt der Sommer (Schulferien)

  • Ferienzeiten im Winter wichtig (Januar bis März), da viele Familien im Winter nach Österreich reisen

  • 18-39-Jährige nutzen flexible Zeitfenster für mehr Kurztrips über das Jahr (Quelle: EuroPodróże 2025)

Mitbewerberdestinationen

  • Im Winter:

o   Italien (v.a. Südtirol/Trentino) – gute Familienangebote für Kinder zum Skifahren (Kinder fahren zum Teil gratis), Kulinarik

o   Schweiz – mehr Luxus-Angebot

o   Polen – Preis, Inland, Sprache, emotionale Bindung

o   Slowakei – Preis, weniger überfüllt als Polen, geographische Nähe

o   Tschechien – Preis, weniger überfüllt als Polen, geographische Nähe

  • Im Sommer „Sun and Beach“-Destinationen (Italien, Spanien, Kroatien, Griechenland, Frankreich).

  • Italien und Frankreich auch aufgrund des Kulturangebots in den Städten, sowie der Kulinarik.

FAQ

  • Image Österreichs allgemein sehr positiv (hohe Bekanntheit/Erfahrung); - Landschaft, Ordnung, hohe Leistungsqualität, vielfältiges Urlaubsangebot, im Winter Qualität der Pisten und Schneegarantie, im Sommer Natur und Kultur in den Städten

  • Österreich wird noch häufig als Winterziel wahrgenommen – Sommerimage ausbaufähig

  • 76 % der polnischen Gäste reisen nach Österreich mit dem Auto, gefolgt von 11 % mit Flugzeug und 8% mit Bahn (Quelle: T-MONA, 2025)

  • Sehr gute Direktflüge nach Wien (Warschau, Krakau, Danzig; AUA/LOT/Ryanair)

  • Winter zusätzlich 1x pro Woche Warschau-Innsbruck (AUA)

  • Zug im Aufwind v.a. in Städten mit guten Anbindungen (Warschau, Posen, Łódz, Krakau)

  • Reisehemnisse: Hauptbarriere sind Finanzen (48,2 %), gefolgt von fehlenden Urlaubstagen (16,8 %) (Quelle: EuroPodróże 2025) sowie Wegfall von Flugverbindungen

  • Ringier Axel Springer Polska (stark in Digital und Print, Fokus auf News, Lifestyle, Wirtschaft und E-Commerce)

Onet.pl

Newsweek Polska

Forbes Polska

Business Insider Polska

  • Polsat/Grupa Polsat inkl. Interia (größtes polnisches Privat-TV-Imperium, stark in TV, Digitalportalen und Unterhaltung)

  • TVN/Warner Bros. Discovery Polska (bedeutender privater Sender mit starkem Einfluss auf Meinungsbildung, Fokus auf Nachrichten, Unterhaltung und Lifestyle)

  • Agora SA (polnische Mediengruppe mit breitem Portfolio: Print, Radio, Online, Kino, OOH, Buchverlag. Starker Einfluss im liberalen und urbanen Milieu)

Gazeta Wyborcza + Wyborcza.pl

Gazeta.pl

Radio ZET, Antyradio, Radio TOK FM

Helios (Kinokette)

AMS (OOH)

Agora Publishing House

  • Bauer Media Polska (Konzern mit starkem Fokus auf Print – Lifestyle, Frauen, Automobil. Vermehrt auch Digital und Outdoor-Aktivitäten)

Twój Styl, Pani, Kobieta i Życie, Chwila dla Ciebie

Motor, Auto Moto

  • Gremi Media (spezialisiert auf Wirtschafts- und Finanzpresse, ergänzt durch digitale Plattformen und Eventgeschäft)

Rzeczpospolita + rp.pl

Parkiet

Die polnische Gen Z (18–30 Jahre) ist digital vernetzt, gemeinschaftsorientiert und zunehmend reiseerfahren. Reisen gilt für sie nicht als Luxus, sondern als Lebensgefühl – sie suchen Inspiration, Erlebnisse mit Freund:innen und Orte, die sich gut erzählen lassen. Rund 60 % reisen in Gruppen, fast 40 % mindestens zweimal im Jahr.

Social Media ist der wichtigste Reiseimpuls: 84 % nutzen YouTube, 78 % Instagram, 73 % TikTok. Gebucht wird mobil, geplant wird über Reels, Hashtags und Apps. 47 % organisieren ihre Reise selbst – klassische Reisebüros spielen seltener eine Rolle.

Besonders gefragt: Naturerlebnisse, Retreats, Selfcare, Kultur, leichte Bewegung. „Insta-tauglichkeit“ und Preis-Leistung zählen mehr als Statussymbole. Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung, wenn sie mit emotionalem oder praktischem Mehrwert verbunden ist.

Für Österreich ergeben sich klare Chancen: als flexibles, authentisches und digital sichtbares Reiseland. Naturnahe Angebote, kreative Erzählweisen und mobile Buchbarkeit treffen den Zeitgeist. Mit wachsender Kaufkraft wird aus der preissensiblen Zielgruppe ein qualitätsbewusstes Gästesegment von morgen.

  • Gästekarten sind sehr beliebt.

  • Polen legen großen Wert auf gute Manieren (Frauen zuerst begrüßen).

  • Themen zu Politik, Religion und Geschichte vermeiden.

  • Polen nicht als Osteuropa bezeichnen.

  • Begrüßung auf Polnisch kommt sehr gut an.

Weiterführende Infos zum Thema Nachhaltigkeit finden sich hier:

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