Markt Schweiz
Einleitung
2025 wurden 4,34 Mio. Nächtigungen erzielt (-1,3 % ggü. 2024), bei gleichbleibenden Ankünften (1,35 Mio.). Insgesamt ist die Schweiz der drittwichtigste ausländische Herkunftsmarkt. Die Saisonverteilung ist leicht sommerlastig (Sommer 56 %, Winter 44 %).
Der Marktanteil Österreichs an Schweizer Nächtigungen lag im Sommer 2025 bei 2,9 % und im Winter 2024/25 bei 2,6 %.
Die bisherige Wintersaison 2025/26 (Nov. 2025-Feb. 2026) verlief aus Sicht des Marktes Schweiz ohne grosse Veränderungen zum Vorjahr. Mit 1,37 Mio. Nächtigungen und 0,39 Mio. Ankünften liegt der Markt Schweiz ungefähr auf Vorjahresniveau.
Insgesamt ist die Schweiz ein sehr reisefreudiger Markt: 2024 unternahm jede in der Schweiz wohnhafte Person (ab 6 Jahren) durchschnittlich 2,9 Reisen mit Übernachtung. Dies entspricht 23,8 Mio. Reisen mit Übernachtungen bei einer Einwohnerzahl von 9 Mio.
Über ein Drittel der Reisen mit Übernachtungen sind Inlandsreisen (35 %), 37 % der Reisen gehen in die Nachbarländer und 28 % gehen in das restliche Europa und den Rest der Welt.
)
Einleitung
25.03.2026
Kulinarikstudie 2026: Zentrale Erkenntnisse für den Markt Schweiz
Die Schweiz ist der reifste der untersuchten Märkte (DE, NL, BEL, CH): Mit 84 % Besuchsanteil und hoher Wiederkehr ist Österreich hier besonders stark verankert. Auch das kulinarische Image ist deutlich besser als in den Niederlanden und Belgien und liegt vor Deutschland im Spitzenfeld.
Kulinarik spielt für Schweizer Gäste eine größere Rolle als in Deutschland und den Niederlanden und ist auf ähnlichem Niveau wie in Belgien. Gleichzeitig gilt – wie in allen Märkten –: Sie ist meist ein Zusatznutzen und selten der Hauptreisegrund.
Auffällig ist die hohe Qualitätsorientierung: Die Schweiz ist der klar stärkste Premium- und Gourmetmarkt (z. B. höchste Michelin-Erfahrung und Zahlungsbereitschaft). Österreich punktet hier besonders mit Gastfreundschaft, Regionalität und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Herausforderung im Vergleich: Während Österreich in der Schweiz bereits gut positioniert ist, fehlt – wie in allen Märkten – die Wahrnehmung der kulinarischen Vielfalt und Innovationskraft über Klassiker hinaus.
Fazit: Die Schweiz bietet die besten Voraussetzungen, um Österreich gezielt als hochwertige und vielfältige Kulinarikdestination weiter zu profilieren.
Quelle: ÖW Kulinarikstudie 2026; Befragungsland: Deutschland, Niederlande, Belgien, Schweiz; N= jeweils 1.000
Top Stories vom Markt
Markt-Insights
Reisevolumen
2024 unternahm jede in der Schweiz wohnhafte Person (ab 6 Jahren) durchschnittlich 2,9 Reisen mit Übernachtung.
Gesamt entspricht dies 23,8 Mio. Reisen mit Übernachtungen.
Höhere Werte gibt es bei Frauen (3,1 Reisen), Personen im Alter von 25-44 Jahren (3,5 Reisen) und Deutschschweizer:innen (3,2 Reisen).
42 % dieser Reisen dauerten 1-3 Übernachtungen, 32 % 4-7 Übernachtungen; 18 % 8-14 Übernachtungen.
Quellen: Bundesamt für Statistik: Reisen der Schweizer Wohnbevölkerung 2024.
Herkunftsregionen
Zürich 20 %
St. Gallen 14 %
Aargau 12 %
Bern 10 %
Thurgau 7 %
Buchungsverhalten nach Österreich
74 % der Schweizer Gäste buchen direkt in der Unterkunft
12 % der Unterkunftsbuchungen erfolgten via Internet-Reiseportale/ Buchungsplattformen bzw. Reisebüro/-veranstalter im Internet
4 % der Gäste aus der Schweiz haben ihre Unterkunft in Österreich im Reisebüro (nicht Internet) gebucht.
Quelle: T-MONA Tourismusjahr 2024
Buchungsplattformen
Booking.com
Expedia Group (z.B. Expedia, Hotels.com, Ebookers)
HRS
Airbnb
Interhome
Reisezeiten & Ferienstruktur
Die Reisezeit nach Saisonen ist ausgeglichen: 56 % Sommer, 44 % Winter
Nächtigungsstärkste Monate: Nr. 1: Juli, Nr. 2: Februar
Beliebte Auslandsreisezeit Herbst: Oktober ist drittstärkster Monat im Jahr; September und Oktober machen 34 % der Sommer-Übernachtungen aus.
Sehr entzerrte (Schul-)-Ferienzeiten – sowohl kantonal als auch über das Jahr – bieten gutes Potenzial für Saisonverlängerung bzw. unterstützt die Ferienordnung eine Saisonentzerrung
Quelle: Statistik Austria
Mitbewerberdestinationen
Heimmarkt Schweiz: Im Winter ist die Schweiz selbst Nr. 1 Reiseziel der Schweizer:innen, im Sommer Platz 2
Deutschland: Beliebt sind vor allem die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern sowie Städte wie München, Berlin, Hamburg.
Frankreich, Italien und Spanien: Diese Länder erfreuen sich jeweils größerer Beliebtheit als Österreich, ihr touristisches Angebot lässt sich bis auf wenige Ausnahmen jedoch kaum mit Österreich vergleichen. Ausnahme: Südtirol: Seit Covid bessere Entwicklung als Österreich, Sommer zuletzt jedoch stagnierend.
Quelle: Eigene Wettbewerberanalyse, Medienbeobachtung